Wie haben wir VPN-Clients getestet?

Beim Testen der verschiedenen VPN-Anbieter haben wir, zusammen mit IT-Experten, auf grundlegende und wichtige Funktionen konzentriert. Diese sind wichtig, um die einzelnen VPNs, ihre Netzwerke, die Clients und den Praxiseinsatz wirklich beurteilen und vergleichen zu können. Die folgenden Eigenschaften standen dabei im Fokus:

1. Sicherheit der VPN-Clients

Wie sicher sind die eingesetzten VPN-Protokolle? Verzichtet der Anbieter auf das Protokollieren der Surfverhalten der Anbieter und erlaubt er ihnen das anonyme Surfen im Internet? Wir haben uns angesehen, ob der Nutzer bei den Angeboten mit Werbung bombardiert wird und ob der Standort und die tatsächliche IP-Adresse wirklich verschleiert wird. Wir haben auf einige zusätzliche Sicherheitsfunktionen, wie das Vorhandensein eines Kill-Switch und einer Whitelist, geschaut. All diese Eigenschaften und Funktionen flossen in die Bewertung der VPN-Anbieter unter dem Punkt Sicherheit mit ein.

2. Benutzerfreundlichkeit im Test

Unter diesem Punkt haben wir überprüft, ob die Client-Software eines VPN-Anbieters einfach zu installieren und genau so einfach zu verwenden ist. Die Auswahl eines Servers und der verschiedenen Funktionen, ebenso wie die Aufnahme der Verbindung in das VPN-Netzwerk darf auch ungeübte Anwender vor keine unüberwindbaren Hausforderungen stellen. Wir haben uns angeschaut, ob der Client für alle wichtigen Plattformen und für die verschiedenen aktuellen Smartphones zur Verfügung stehen. Hierzu gehört auch die Unterstützung zusätzlicher Hardware durch entsprechende Anleitungen auf der Webseite des Anbieters. Und natürlich muss die technische Umsetzung unkompliziert sein. Eine gute VPN sollte auch mit aktuellen Spielekonsolen und mit Smart-TV-Geräten verwendbar sein. Zur Benutzerfreundlichkeit gehört auch ein gut erreichbarer Support, verschiedene Supportkanäle wie E-Mail und Chat und eine gute Zusammenstellung von Anleitungen, Hilfen und FAQ´s auf der Webseite des VPN-Anbieters.

3. Das VPN-Netzwerk

Ein großes Netzwerk verspricht, nicht so schnell ausgelastet zu sein. Viele Server in verschiedenen Ländern erlauben die Auswahl einer entsprechenden Landeszugehörigkeit. Wir haben uns angesehen, was die VPN-Anbieter her anbieten. Hierzu zählt auch, ob Torrent-Dienste zugänglich sind und Sie ausländische Streaming-Dienste nutzen können. Hierzu gehört natürlich auch, ob deutsche Streaming-Dienste aus dem Ausland heraus über das VPN-Netzwerk erreichbar sind.

4. Geschwindigkeit der VPN-Clients

Wir haben uns genau angeschaut, wie schnell eine VPN ist. Das Ver- und Entschlüsseln der Daten nimmt etwas Zeit in Anspruch. In der Praxis sollte es aber kaum zu spüren sein. Auch die Umleitung des Datenstromes über den VPN-Server drückt auf die Geschwindigkeit. Bei einem guten VPN-Anbieter, einem sehr gut gepflegten und gut gewarteten Netzwerk, einer guten Client-Software und einem modernen Sicherheitsprotokoll sollte die Geschwindigkeit, mit der Sie sich im Internet bewegen, kaum beeinflusst werden.

5. Weitere Features

Unter diesen Punkt haben wir uns alle zusätzlichen Features und ihre Praxistauglichkeit angesehen. Welche Funktionen werden bei einem VPN-Client noch angeboten? Wie nützlich sind diese und wie verhalten sie sich im Praxiseinsatz.

Schneidet ein VPN-Anbieter einmal weniger gut ab, heißt das nicht automatisch, dass der Anbieter schlecht ist. Jeder VPN-Anbieter versucht aus der Menge der Mitbewerber herauszuragen und bestimmte Besonderheiten zu bieten. Bei einem finden Sie einen ausgesprochen gut gepflegten und sehr volle Hilfsbereich mit FAQ, Anleitungen, News, Bloginhalten und Videos. Ein anderer bietet Ihnen besondere Unterstützung für Netflix an und für andere Streamingsender. Es gibt VPN-Anbieter, die sich sehr gut für ein Verwenden auf Smartphones angepasst haben, die sich auf den Download von Torrents und der Plattform Pirate Bay angepasst haben und und und… Schauen Sie sich die Unterschiede und die gebotenen Funktionen genau an und entscheiden Sie nach dem Features, die für Ihr eigenes Nutzerverhalten wichtig sind.

Was passiert mit meinen Daten?

Alle von uns vorgestellten VPN-Anbieter bieten sehr gute Funktionen und eine hohe Sicherheit. Bei allen sind Ihre Daten also sicher und Sie können anonym sich durch das Internet bewegen. Dies wird durch eine Verschlüsselung Ihrer übertragenen Daten ermöglicht. Der Zugriff auf Streamingdienste klappt nicht bei jedem Anbieter auf Anhieb. Manchmal muss ein neuer Server gewählt werden. Schauen Sie sich genau an, was die Anbieter können und wo ihre Stärken liegen. 

Bei den Tests für unsere Beiträge ist uns kein einziger VPN-Anbieter aufgefallen, der durchgefallen wäre und von dem wir abraten müssen. Nutzen Sie die Möglichkeit, die Anbieter 24 Stunden zu testen. Gefällt Ihnen ein Anbieter nicht, treten Sie von dem Abo zurück. Sie erhalten den Kaufpreis ohne Wenn und Aber zurück. Mit einer VPN ist Ihr Leben im Internet viel sicherer und Sie bestimmen, welche Daten Sie anderen preisgeben.

VPN Audits: Offizielle Untersuchungen

Mit einem VPN sind Sie sicherer im Internet unterwegs. Ihre Daten können nicht ausspioniert und für Werbezwecke missbraucht werden. Der Verkauf Ihrer privater Daten durch Partner, die mit den Portalen zusammenarbeiten, die Sie besuchen, ist nicht mehr möglich. Hacker werden Ihre Passworte nicht stehlen können. Sie müssen keine Angst vor Trojanern oder anderen gefährlichen Dateien haben. Internetkriminalität ist kein Thema mehr für Sie.

Das Internet ist nicht nur Informationsquelle und eine Möglichkeit, mit anderen in Kontakt zu bleiben.  Hier können Sie über Cloud-Dienste Dateien teilen und auf vielfältige Weise mit anderen Anwendern zusammenarbeiten. Homeoffice wird immer wichtiger in der heutigen Zeit. Um so wichtiger für andere ist es, dass Sie Daten sicher verwahren und teilen können. Mit einer VPN sind Sie hier auf der sicheren Seite.

Was sagt die Stiftung Warentest über VPN-Anbieter?

Die Stiftung Warentest hat die VPN-Anbieter nicht getestet und nicht unter Laborbedingungen unter die Lupe genommen. Sie gibt jedoch allgemeine Hinweise über die Gefahren im Internet und wie sich jeder Anwender vor diesen schützen kann. Die Stiftung Warentest rät jedem Anwender, sich über aktuelle Gefahren, die es im Internet gibt, zu informieren. Sichern Sie Ihre privaten Daten regelmäßig mit einem Backup. Nutzen Sie starke Passwörter und schützen Sie sich mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung. Erhalten Sie eine E-Mail mit einem Anhang von jemanden, den Sie nicht kennen, löschen Sie diese. Ignorieren Sie Drohungen in Ihrer elektronischen Post, bei der Sie gebeten werden, eine bestimmte Webseite zu besuchen. Sind Sie sich einmal nicht sicher, ob eine Nachricht von einer Bank, einem Versandhaus oder anderen Unternehmen kommt, dann schauen Sie in Ihre Unterlagen und rufen den Anbieter an. Eine Frage kostet ja nichts.

Achten Sie darauf, offene WLANs nur mit einer VPN zu nutzen. Viel zu leicht kann jemand anders in einem solchen Netzwerk auf Ihre Daten zugreifen. Ohne eine VPN können Passwörter abgehört werden. Die VPN verschlüsselt Ihre Verbindung und verändert Ihre IP-Adresse. Sie surfen mit einer Tarnkappe und schützen sich vor neugierigen Hackern, Datenspionen und Werbeanbietern. Sie haben mit einer VPN die Kontrolle, wer im Internet welche Ihrer Daten verwenden darf und wer nicht.

Der Schutz in einem offenen WLAN ist nicht nur in Deutschland in Ämtern, in Hotels und Cafés wichtig. Im Ausland werden Sie hier und da ein kostenloses WLAN nutzen können. Oft gehört es zum Service dazu. Auch hier müssen Sie auf den Schutz Ihrer Daten achten. Mit einer VPN tun Sie dies. In unseren Tests und unseren Beiträgen zeigen wir Ihnen, wie Sie eine VPN einrichten und auf welche Gefahren im Internet Sie achten müssen.

Die Top 5 der VPN-Clients im Vergleich

In unserem Test haben wir die wichtigsten 5 VPN-Clients unter die Lupe genommen. Wir sagen Ihnen, auf welche Eigenschaften Sie ganz besonderes achten müssen. Welche sind wichtig und welche eher weniger. Wir haben uns angeschaut, wie die VPN-Clients installiert werden und ob die Bedienung einfach und ohne lange Einarbeitung möglich ist. Eine klare und einfache Struktur in den Menüs und ist genauso wichtig wie ein Client, der optisch schick ist und zum benutzen einlädt.

In einer kleinen Übersicht haben wir Ihnen die VPN-Protokolle aufgelistet, die bei den getesteten VPN-Anwendern zum Einsatz kommen. Wir haben Ihnen hier kein schwer verständliches Fachchinesisch serviert, sondern zeigen Ihnen die wichtigsten Vorteile und Nachteile dieser Protokolle. Auf diese Weise können Sie gut entscheiden, welche Sicherheit ein VPN-Client bietet und ob es vielleicht besser wäre, ein alternatives Protokoll zu verwenden. Jeden Anbieter haben wir genau geprüft. Den Ihre Sicherheit im Internet ist uns eine Herzensangelegenheit.

ExpressVPN: Testsieger in 2021

ExpressVPNExpressVPN ist der Spitzenreiter in unserem Test der besten VPN-Anbieter. Aber auch hier möchte ich ganz klar sagen: Alle anderen vorgestellten VPN-Anbieter und viele, die wir hier nicht in diesem Test berücksichtigt haben, können sehr gute Funktionen vorweisen und sind einen näheren Blick wert. Wie immer kommt es auf das Nutzungsverhalten des einzelnen Anwenders an und auf die Features, auf die er einen besonderen Wert legt.

Das Netzwerk von ExpressVPN

ExpressVPN punktet mit einem sehr großen Netzwerk. 3.000 Server an 160 Standorten auf 94 Länder kann der Anbieter vorweisen. Mit bis zu 5 Geräten zugleich können Sie ein sehr schnelles VPN nutzen. Die Daten werden sehr gut verschlüsselt. Die Sicherheit in diesem Netzwerk ist sehr hoch. ExpressVPN hat seinen Firmenstandort auf den britischen Jungferninseln aufgestellt. Es gibt keinen Gesetzgeber, der dem Anbieter in die Karten schaut. Ihre Privatsphäre ist hier sicher. Sie müssen keine Angst haben, dass Polizei, Datenschutzdienste oder Urheberrechts-Anwälte Logfiles bei diesem Anbieter abrufen.

Die Apps von ExpressVPN

Bei ExpressVPN steht Ihnen eine dedizierte IP-Adresse zur Verfügung. Diese wird Ihnen zugeteilt und nur Sie nutzen diese. Eine solche Adresse ist manchmal notwendig, um zu der ein oder anderen Webseite einen Zugang zu erhalten.

Mit ExpressVPN stehen Ihnen Apps für alle wichtigen Betriebssysteme, für Smartphones mit iOS und Android und für weitere Geräte zur Verfügung. Bei einem Geschwindigkeitstest des Anbieters haben wir hervorragende Ergebnisse erzielt. Sowohl bei einem Zugriff auf lokale Server, wie beim Zugriff auf US-Server, dem Download von großen Dateien, beim Online-Gaming und im täglichen Stresstest haben wir sehr gute Geschwindigkeiten erzielt. ExpressVPN besitzt ein sehr schneller VPN-Netzwerk.

Der Client besitzt im Übrigen einen eingebauten eigenen Speed Test. So können Sie hier und da beim Gebrauch der VPN einmal testen, wie schnell Sie im Internet unterwegs sind.

Sicherheit bei ExpressVPN

ExpressVPN bietet eine sehr gute Verschlüsselung an. Diese entspricht den höchsten aktuellen internationalen Standards. Mit 256-Bit werden Ihre Daten verschlüsselt. Als Standard wird das OpenVPN-UDP-Protokoll angeboten. Der Anbieter protokolliert die Daten seiner Kunden nicht. Auch Ihr Online-Verhalten wird nicht mitgeschrieben. Sie sind sicher und anonym im Internet unterwegs. Nur Verbindungsprotokolle werden erstellt. Mit diesen kann ExpressVPN sehen, wie oft ein Nutzer den Dienst verwendet hat. Was er gemacht hat, ist daraus nicht zu ersehen.

Eine Besonderheit gibt es bei ExpressVPN: Seit 2019 verwendet der VPN-Anbieter eine Trusted Server-Technik. Alle anfallenden Daten werden über einen RAM-Speicher geleitet. Der Speicher kann keine Daten dauerhaft festhalten (es gibt ja keine Festplatte oder ein anderes Speichermedium). Bei der Wartung werden die Daten gelöscht. Bei einem Stromausfall geht der gesamte Inhalt des Flash-Speichers verloren. Mit diese Technik können Daten nicht dauerhaft gespeichert werden. Ein Missbrauch ist somit ausgeschlossen.

ExpressVPN bietet einen Killswitch an. Dieser sorgt dafür, dass die Verbindung in das Internet automatisch unterbrochen wird, sobald das VPN-Netzwerk nicht zur Verfügung steht (oder der ausgewählt Server mal spinnt). Das sorgt für eine weitere sehr hohe Sicherheit. Es entstehen durch Netzwerk-Probleme oder Fehler bei der Verarbeitung des Protokolls keine Lücken und keine Angriffsflächen. Diese Funktion ist bei vielen VPN-Anbietern mittlerweile zu einem wichtigen Sicherheitsstandard geworden.

Webseite und Hilfebereich

Die Webseite ist sehr übersichtlich gestaltet. Sie finden im Menü die Punkte „Was ist ein VPN“, „Hilfe“, „Blog“, „Mein Konto“, „Deutsch“ (gewählte Sprache) und „Los geht’s“ vor. Nur zwei Punkte sind mit einem untergeordneten Menü versehen. Die Inhalte auf der Webseite sind sehr übersichtlich dargestellt. Sie erfahren Grundlagen zum Thema „VPN“ und vieles zu den Vorteilen und Features von ExpressVPN.

Der Hilfebereich ist voll mit Inhalten. Neben Anleitungen gibt es Hilfetexte, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Tipps zum Lösen von Fehlern. Einige Inhalte sind auf deutsch, viele auf englisch. Dazu gibt es praktische Erklär-Videos, die in dieser Form bei nur wenigen VPN-Anbietern zu finden sind. Wenn Sie keine Lösung für Ihr Problem finden, können Sie den Support via E-Mail oder über ein Ticket-System erreichen. Ein Live-Chat steht ebenfalls zur Verfügung. Der Kundendienst ist 24 Stunden an sieben Tagen die Woche erreichbar. Die Mitarbeiter sind sehr hilfsbereit, wissen aber auch nicht immer auf jede Frage eine Antwort. So kann es bei Problemen mit Linux schon einmal dazu kommen, dass sich ein Supportmitarbeiter nicht auskennt. Das ist aber nicht weiter tragisch. Auch die Kundendienstmitarbeiter anderer VPN-Anbieter wissen nicht alles.

Client installieren und starten

Die Installation des Clients erfolgt in wenigen einfachen Schritten. Das Verfahren ist bei den meisten VPN-Anbietern gleich. Sie entscheiden sich für einen Tarif, geben einen Nutzernamen und ein Passwort an und wählen ein Zahlungsverfahren. Dann wählen Sie die Software, die zu Ihrem Betriebssystem passt, aus. Sie wird heruntergeladen, installiert und schon kann es losgehen. Einen Installationsassistenten mit 16 einfachen oder 24 fortgeschrittenen-Dialogen, so wie es ihn früher für die Installation von Windows-Programmen einmal gab, gibt es nun nicht mehr. Der Client landet sehr schnell auf Ihrem Rechner.

Nach dem Start sehen Sie ein übersichtliches Fenster mit einem Power-Button. Ist dieser Rot, sind Sie nicht mit dem VPN-Netzwerk verbunden. Ein Mausklick und die Verbindung steht. Der Button zeugt nun eine grüne Farbe an. Darunter erreichen Sie einen Dialog, in dem Sie den gewünschten Server auswählen können.

Browser-Erweiterung, Linux-Pakete und Router-Unterstützung

Einfacher geht es mit einer Browser-Erweiterung. Sie müssen den Client nicht extra öffnen. Die Browser-Erweiterung wird einmal installiert und steht dann zur Verfügung, sobald Sie den Webbrowser starten. In der Kopfzeile des Browsers wird ein Symbol integriert. Ein Mausklick öffnet (und schließt) ein Fenster mit dem Status der VPN-Verbindung und dem gewählten Server. Über das Zahnrad-Symbol erreichen Sie die Einstellungen der Erweiterung.

Linux-Anwender finden angepasste Pakete für die Distributionen Ubuntu, CentOS, Debian, Fedora, Arch und Raspbian vor.

Die Installation auf einen VPN-fähigen Router ist bei ExpressVPN gut dokumentiert. Sie müssen etwas Konfigurationsarbeit leisten, aber dank der Anleitung ist es kein Problem.

Tarife und Zahlungsverfahren

Wie bei anderen kostenpflichtigen VPN-Clients auch, gibt es drei Tarife. Die teuerste Variante erhalten Sie, wenn Sie ExpressVPN nur einen Monat lang nutzen wollen. Die anderen Tarife laufen 6 Monate und 15 Monate. Die Letztgenannte ist die günstigste. Entscheiden Sie sich für diese, erhalten Sie noch drei gratis Monate hinzu. Sie können per Kreditkarte, PayPal, Bitcoin und auf andere Weise bezahlen. Im unserem Vergleich hat ExpressVPN die meisten Zahlungsdienstleister.

Netflix und Torrents

Mit ExpressVPN ist das Schauen von Netflix und anderen Streaming-Diensten kein Problem. Hier und da geht ein Server nicht, weil Netflix diesen gesperrt hat. Die Anbieter versuchen immer den VPN-Netzwerken einen Stein in den Weg zu legen. Große Dateien von Torrents lassen sich ebenfalls mit dem VPN-Anbieter herunterladen.

ExpressVPN – Das Fazit

ExpressVPN ist im Vergleich der VPN-Anbieter der eindeutige Spitzenreiter. Sie sind hier sicher und anonym unterwegs und können alle Möglichkeiten des VPN-Clients auskosten. Es gibt kaum Kritikpunkte. Eine Browsererweiterung für Opera haben wir vermisst. Der Preis der VPN-Zugänge ist im Vergleich zu anderen Anbietern teurer.

NordVPN: Schnellster VPN-Client im Test?

nordvpnNordVPN ist der einzige VPN-Anbieter, der Fernsehwerbung für sein Angebot macht. Auch in den sozialen Netzwerken kann Ihnen eine Werbeanzeige oder ein Werbeclip des Anbieters auffallen. Er bietet ein Paket bei Amazon und anderen Webshops an. Das 2008 gegründete Unternehmen ist in Panama beheimatet und muss somit keinem Staatsorgan oder der DMCA Benutzerdaten zur Verfügung stellen. Sie surfen mit diesem Anbieter anonym und sicher.

Sicherheit und wichtige Funktionen bei NordVPN

NordVPN erlaubt das Nutzen der VPN mit 6 Geräten gleichzeitig, ist für alle wichtigen Plattformen verfügbar, unterstützt den Download von Dateien aus Torrents und das Streamen von ausländischen Filmdiensten.

Der VPN-Anbieter verschlüsselt Ihre Dateien mit einer 256-Bit-AES-Verschlüsselung. Als Standard wird das Protokoll IKEv2 / IPsec verwendet. Sie können auch OpenVPN verwenden oder NordLynx. NordVPN bietet als Einziger das auf Wineguard basierende Protokoll an. Das Protokoll ist schnell und sicher, aber es befindet sich noch in einem Entwicklungsstadium.

Bei einigen VPN-Servern steht Ihnen eine doppelte VPN-Connection zur Verfügung. Ihre Daten werden hier über zwei hintereinander gesetzte VPN-Server geleitet. Damit verdoppelt sich die Sicherheit der Verbindung und der Daten. Einen Geschwindigkeitsverlust haben wir bei der doppelten VPN nicht feststellen können.

NordVPN verwendet eine „Onion over VPN“-Technologie. Darunter verbirgt sich eine dem Tor-Browser verwandte Technik, allerdings ohne diesen Browser. Mit diesem Feature sind Sie vor DDoS-Hackerangriffen geschützt. Auch diese Technik erhöht nochmals die Sicherheit der VPN.

Bei einigen Standorten wird Ihnen auf Wunsch eine dedizierte IP-Adresse zur Verfügung gestellt. Damit können Sie im VPN-Netzwerk eine feste IP-Adresse verwenden. Das ist zum Beispiel notwendig, wenn Sie sich auf einer Webseite oder einem Forum anmelden müssen.

Im Client von NordVPN können Sie CyberSec einschalten. Damit wird störende Werbung geblockt und Sie sind vor Phishing-Attacken (Ausspionieren von Zugangsdaten) und vor Malware geschützt.

Unternehmen können den speziellen Business-Tarif nutzen und erhalten einen vorrangigen Support. Der Zugang wird mit einem Account Manager verwaltet. Eine dedizierte IP-Adresse gehört zum Paket dazu.

Im Jahre 2019 wurde ein finnischer NordVPN-Server gehackt. Der VPN-Anbieter hat danach seine Sicherheitsrichtlinien und seine Technik verbessert. Ein solcher Vorfall sollte nicht mehr auftreten. Für eine zusätzliche Sicherheit sorgt eine Killswitch-Funktion. Ist die VPN-Verbindung unterbrochen, wird auch die Internetverbindung unterbrochen. Datendiebe und Hacker können so einen Ausfall der VPN nicht nutzen, um nach Lücken zu suchen und Ihre Daten abzugreifen oder auf Ihren Rechner zuzugreifen.

Im Test erreichten wir mit NordVPN Spitzenwerte beim Download und beim Upload. Beim Download über einen US-Server des Netzwerkes gingen die Werte nur merklich nach unten. Beim Upload von Dateien und dem Zugang über einen US-Server war die Datenübertragungsrate auf nur noch ein Drittel geschrumpft. Das ist aber normal. Im normalen Betrieb und dem Nutzen eines europäischen Servers war das VPN immer sehr schnell. Es war kaum zu merken, dass wir über einen VPN-Server im Internet unterwegs waren.

Die Webseite von NordVPN

Die Webseite von NordVPN ist übersichtlich und professionell gestaltet. Jeder Besucher der Seite findet sich sofort zurecht. Man wird zuerst mit einem werbenden Angebot begrüßt. Im Menü finden Sie die Einträge „Preise“, „Funktionen“, „Server“, „VPN-Apps“, „Blog“ und „Business-VPN“. Das Menü ist nicht verschachtelt. Die Navigation zum gewünschten Ziel ist vortrefflich. Viele Grundlagen zum Thema „VPN“ und zu den technischen Features von NordVPN werden auf der Seite erklärt.

Die meisten Inhalte der Webseite liegen auf Deutsch vor. Nur die Seiten zur „Business-VPN“, der Weblog des Anbieters und der Hilfebereich sind in englischer Sprache gehalten. Letzteres erreicht man über einen eigenen Menüpunkt in der rechten oberen Ecke der Webseite. Bei Problemen, die nicht auf der Webseite erklärt sind, können Sie den Support per Live-Chat oder E-Mailerreichen. Ein bisschen Englisch sollten Sie dafür jedoch können.

Der Client

Der Client von NordVPN liegt für alle wichtigen Betriebssysteme, für Android- und iOS-Smartphones und einige weitere Geräte zur Verfügung. Die App ist übersichtlich gestaltet, besitzt aber kein so kleines Programmfenster wie bei ExpressVPN oder CyberGhost. Sie können den gewünschten Server aus einer Liste oder über eine optisch schön gestaltete Weltkarte auswählen. Einige Server sind als Torrent- und Netflix-freundlich markiert. So fällt die Auswahl des richtigen Servers sehr leicht und man kann schnell das Internet nutzen.

Sehr schön ist, dass in der App die Auslastung der Server angezeigt und dass dieser Wert aktuell gehalten wird. So kommt es nicht vor, dass man einen hochfrequentierten Server nutzt und die Geschwindigkeit der Internetverbindung darunter leidet. Alle Funktionen der Desktop-Version der App finden sich auch auf den Smartphone-Versionen von NordVPN wieder.

NordVPN ist besonders Linux-freundlich und bietet Repositories mit Paketen für die Distributionen openSUSE, Fedora und Debian an. Für andere Distributionen können Sie die RPM-Pakete oder auch die Debian-Pakete nutzen (*.rpm, *.deb). Der DNS-Server kann auf den NordVPN-DNS-Server gesetzt werden. Einziges Manko ist, dass die App nicht in einer grafischen Version für Linux bereit steht (was sich vielleicht noch ändert). Linux-Anwender müssen die Konsole verwenden und den Client per Befehl einrichten und bedienen. Das sollte aber für einen echten Linux-Enthusiasten kein Problem darstellen.

Die Kosten für die einzelnen Tarife liegen etwas über denen von CyberGhost. Sie sind aber durchaus bezahlbar und günstig. Da haben wir schon andere VPN-Preise gesehen.

Fazit zum Anbieter NordVPN

NordVPN ist ein schnelles und sehr sicheres VPN-Netzwerk. Die Hilfe könnte auf Deutsch und etwas umfangreicher sein. Ein grafischer VPN-Client für Linux wäre schön. NordVPN bietet einen schnellen Zugang an. Es ist kaum zu spüren, dass die VPN-Verbindung aktiv ist. Nur beim Upload von Daten über US-Server geht die Verbindung etwas in die Knie. Server sind für die Nutzung mit Torrents, P2P-Diensten und Streaming-TV-Anbieter besonders markiert. Der Anbieter verwendet eine sehr hohe Verschlüsslung und bietet als einziger ein auf Wireguard basierendes Protokoll an. Die App ist sehr einfach zu bedienen. Etwas kompakter könnte Sie sein.

CyberGhost im VPN-Client Test

CyberGhostCyberGhost zeigt sich als sehr benutzerfreundliche VPN-Software, bei der der Kunde König ist. Das 2011 in Rumänien gegründete Unternehmen zählt mittlerweile 37 Millionen Kunden. Inzwischen gibt es zwei Teams, eines in Deutschland und das andere in Rumänien angesiedelt. Ein Transparenzbericht zeigt, wie oft Nutzerdaten von Polizei, Staatsanwaltschaft und DMCA (Digital Millennium Copyright Act) abgefragt wurden. 

Sehr positiv ist, dass das VPN-Unternehmen die DSVGO (Datenschutzgrundverordnung) umgesetzt hat und darauf auch in seiner AGB hinweist.

Die Anmeldung

Der VPN-Anbieter speichert keine Benutzerprotokolle. Was Sie im Internet tun, wenn Sie den VPN-Client nutzen, wird nicht festgehalten. Es wird lediglich, wie bei anderen Anbietern auch, gespeichert, an welchem Tag Sie den Dienst nutzen und wie oft im Monat.

Für die Anmeldung benötigen Sie eine Bezeichnung für Ihr Konto und ein Passwort. Anschließend wählen Sie eines der möglichen Zahlungsverfahren. Daraufhin erhalten Sie von CyberGhost eine Seriennummer. Mit Ihr können Sie die Clientsoftware auf all Ihren Rechnern, Smartphones und auf anderer Hardware installieren und frei schalten.

Auch bei diesem Anbieter stehen verschiedene Zahlungsdienstleister zur Auswahl, jedoch nicht ganz so viele wie bei ExpressVPN. Wer absolut anonym sein möchte, wählt Bitcoin aus.

Tarife und Installation der Software

CyberGhost bietet sehr kostengünstige Tarife an. Wem der Dienst nicht gefällt, der kann innerhalb von 45 Tagen sein Geld zurückverlangen und den Vertrag kündigen. Das ist die längste Geld-zurück-Garantie in unserem Test. Das kleinste Paket kostet 2,64 EUR und ist damit sehr günstig.

Die Installation der Software ist sehr einfach. Sie wählen die Plattform, laden diese auf Ihren Rechner und starten die Installation. Im Client geben Sie Ihre Nutzerdaten (Benutzername, Passwort, Seriennummer) ein. Das müssen Sie nur einmal tun. Passen Sie die Einstellungen in der Client-Software an und wählen Sie einen Server aus. Mit einem weiteren Mausklick starten Sie den Client.

Funktionen der CyberGhost-VPN

Mit CyberGhost können Sie mit bis zu 7 Geräten die VPN-Verbindung gleichzeitig nutzen. Alle wichtigen Betriebssysteme, Smartphone-Systeme und Geräte werden unterstützt. Sie können Torrents downloaden und ausländische Streaming-Kanäle nutzen. Das in der Standardeinstellung verwendete Protokoll OpenVPN sorgt für eine hohe Sicherheit Ihre Daten und ein anonymes Surfen im Internet. Die Daten werden mit einer 256-Bit-AES Verschlüsselungsroutine geschützt. Das entspricht einem modernen Militärstandard. Hacker und Datenspione wie auch Trackerprogramme haben so keine Chance. Ihre Daten sind absolut sicher.

Ihnen stehen 6.200 Server in 89 Ländern zur Verfügung. Unter den Servern sind einige speziell für die Nutzung von Streamingdiensten und Torrents gekennzeichnet. Die Server sind alle sehr schnell. Bei eingeschalteter VPN verlangsamt sich Download und Upload nur merklich. Wer mag kann eine dedizierte IP-Adresse anfordern und nutzen. Das ist oft für Webseiten notwendig, bei denen Sie sich anmelden müssen.

Starten des Clients und Einstellungen

Beim nächsten Mal reicht es, den Client zu starten, den Server zu wählen und die Verbindung aufzunehmen. Sorgen Sie in Ihrem Betriebssystem dafür, dass die Client-Software nach dem Start des Betriebssystemes automatisch geladen wird und nutzen Sie wieder den gleichen Server, wie beim letzten Mal, genügt ein einziger einfacher Mausklick und Sie können mit einer aktiven VPN-Verbindung sicher im Internet surfen.

Ein Blick in den Einstellungsdialog lohnt sich. Sie können hier Tracker, Werbebanner (Ads) und andere Automatik-Funktionen von Webseiten sperren. Dazu setzen Sie einfach den Schieberegler unter der jeweiligen Funktion von „Off“ auf „On“. In den Serverlisten können Sie eigene Favoriten ablegen und durch alle Server blättern oder nur durch die, die für einen Download von Torrents oder dem Nutzen von Streamingdiensten geeignet sind.

Die Funktion „Data Compression“ schaltet keine schädliche Webseitenfunktion aus, sondern eine Datenkompression an. Mit der Funktion verringern sich die Ladezeiten deutlich. Probieren Sie es einmal aus!

Daneben finden Sie auch eine Automatik-Funktion vor, mit der Sie von CyberGhost zur https-Version einer Webseite geschickt werden (sofern eine solche vorhanden ist). Auf diese Weise erhöhen Sie die Sicherheit im Internet.

CyberGhost bietet Ihnen eine Killswitch-Funktion an. Fällt ein VPN-Server aus oder gibt es Probleme mit dem Übertragungsprotokoll, so wird automatisch die Internetverbindung getrennt. Es kommt zu keinen Ausfallzeiten, bei denen Sie sich ohne VPN durch das Internet bewegen. Damit haben Hacker, Cyberkriminelle und Datendiebe keine Chance, Ihren Rechner anzugreifen.

Der Client ist sehr übersichtlich gestaltet. Nur notwendige Informationen und Funktionen sind auf einen Blick zu sehen. Sie sehen anhand des „Ghosts“ und der Infozeile „VPN connected!“ dass Sie mit dem VPN-Netzwerk von Cyber Ghost verbunden sind. Es gibt einen An- und Ausschalter und ein Feld für die Auswahl des Servers. Der Timer zeigt, wie lang Sie die VPN-Verbindung schon ohne Unterbrechung nutzen. Die Einstellungen erreichen Sie über ein kaum auffälliges kleines Zahnradsymbol in der rechten oberen Ecke des Clients.

Webseite und Kundendienst

Die Webseite macht einen professionellen, aber auch etwas werbenden Eindruck. Das Menü enthält die Einträge „Was ist VPN“, „Funktionen“, „VPN-Apps“, „Preise“, „Server“, „VPN-Hub“ und „Hilfe“. Einige Menüpunkte sind mit Unterpunkten versehen. Alles in allem ist die Webseite übersichtlich und informativ gestaltet.

Der Kundendienst ist bei CyberGhost sehr freundlich und hilfsbereit. Sie erreichen Ihn per E-Mail und per Chat. Sie müssen kein Englisch können. Der Kundendienst spricht Englisch, Französisch und Deutsch.

Fazit zum VPN-Anbieter CyberGhost

CyberGhost ist Spitzenreiter in unserem VPN-Test, wenn es um die Benutzerfreundlichkeit geht. Der Client ist schnell installiert und sehr einfach einzurichten. Server für den Zugang zu Torrents oder ausländischen Streaming-Anbietern sind in einer eigenen Gruppe verfügbar. Die eigenen Lieblingsserver legen Sie in den Favoriten ab. Dazu kommen praktische Funktionen zum Ausschalten von Werbeeinblendungen und Trackern, sowie Funktionen für das Packen von Webseiten (zu Gunsten der Ladezeiten) oder die automatische Umleitung auf https-Versionen der gleichen Webseiten (sofern verfügbar). CyberGhost bietet sehr günstige Pakete und einen der längsten Geld-zurück-Garantien an. Der Anbieter verwendet eine hohe Datenverschlüsselung, protokolliert das Nutzerverhalten nicht und sorgt für ein bequemes und anonymes Surfen im Internet. Aber aufgrund des Standortes in Deutschland bzw. Rumänien sind Datenabfragen von staatlichen Stellen und der DMCA möglich.

SurfShark: Unser Geheimtipp

surfshark-vpnSurshark ist unser persönlicher Favorit. Das Unternehmen wurde erst 2018 gegründet und ist damit noch relativ jung auf dem Markt der Mitbewerber. Der Sitz des Unternehmens befindet sich auf den britischen Jungferninseln.

Tarife und Client

Die VPN-Tarife sind relativ günstig. Das günstigste Abo ist bereits für 1,75 EUR im Monat zu haben. Probieren Sie ein Paket aus und gefällt es Ihnen nicht, können Sie innerhalb von 30 Tagen kündigen und erhalten Ihr Geld zurück. Der Anbieter unterhält 1.700 Server in 63 verschiedenen Ländern.

Der Client liegt in Versionen für alle wichtigen Betriebssysteme vor. Sowohl Rechner mit Windows, Linux, wie auch Mac OSX werden unterstützt. Es gibt Apps für Android- und iOS-Smartphones und Browsererweiterungen für Chrome und Firefox. Mit Surfshark können Sie große Dateien aus Torrents auf Ihren Rechner laden und Netflix oder andere Streamingangebote aus den USA oder anderen Ländern nutzen. Positiv fällt auf, dass es bei Surfshark keine Begrenzung der Geräte gibt, mit der Sie gleichzeitig die VPN-Verbindung nutzen wollen.

Surfshark ist schnell und erreicht sehr gute Geschwindigkeiten bei dem Download und Upload über einen nahen Server. Wählen Sie einen weiter entfernten Server geht die Geschwindigkeit etwas nach unten. Im täglichen Internetleben haben wir keine Geschwindigkeitseinbußen feststellen können.

Sicherheit

Das Verhalten der Anbieter wird nicht protokolliert. Ihre Daten werden standardmäßig mit OpenVPN gesichert. Alternativ können Sie auch die Protokolle IKEv2 oder Shadowsocks wählen. Sufshark ist der einzige VPN-Anbieter, der Shadowsocks zur Verschlüsselung der VPN-Verbindung anbietet.

Surfshark bietet ein sicheres VPN für seine Kunden. Das OpenVPN sorgt für die nötige Verschlüsselung der Daten. Die Daten sind mit 256-Bit verschlüsselt und so geschützt vor Hackerangriffen und Datenspionen. Neben den normalen VPN-Servern unterhält Surfshark auch Multihop-Verbindungen. Hier werden Ihre Daten über zwei VPN-Server geleitet. Somit wird nochmals die Sicherheit erhöht. Auch bei diesem VPN-Anbieter gibt es einen Killswitch der die Verbindung ins Internet kappt, wenn der VPN-Server oder das Protokoll einmal ausfallen.

Für die Anmeldung genügt es, eine E-Mailadresse und ein Passwort anzugeben und eine Zahlungsinformation auszuwählen. Logfiles über die Aktivitäten der Benutzer im Internet werden nicht erstellt. Bei Surfshark steht leider noch keine dedizierte IP-Adresse zur Verfügung. Es gibt jedoch inzwischen VPN-Server mit einer statischen IP-Adresse.

Die Webseite des Anbieters

Die Webseite ist übersichtlich gestaltet. Surfshark stellt keine lobende Werbung über das eigene Angebot in der Vordergrund, sondern die Sicherheitsfunktionen und Möglichkeiten eines VPN-Clients. Das Menü enthält die Einträge „Was ist ein VPN“, „Anwendungsfälle“, „Funktionen“, „Apps“, „Server“, „Anmelden“ und „Hilfe“. Nur ein Menüpunkt ist mit Untermenüs versehen. Alle Inhalte sind sehr übersichtlich und in deutscher Sprache vorhanden. Nur die Hilfe ist in englischer Sprache. Der Support ist sehr freundlich und über eine E-Mail oder per Live-Chat erreichbar.

Installation der Client-Software

Nach dem Anmelden erreichen Sie Ihren Kontobereich und können einen der Apps auf Ihren Rechner laden (oder auch mehrere, wenn Sie Surfshark auf mehreren Geräten verwenden wollen). Die Installation auf einem Router ist möglich und wird gut auf der Webseite des VPN-Anbieters beschrieben.

Die Installation des Clients erfolgt ähnlich einfach, wie auch bei anderen VPN-Anbieter. Entscheiden Sie sich zunächst für ein Abo und ein Zahlungsverfahren. Nach dem Anmelden in Ihrem Kontobereich wählen Sie eine App, laden Sie herunter und installieren diese mit einem Doppelklick.

Der Client in der Praxis

Die App ist sehr übersichtlich und kompakt gehalten. Sie wählen einen Server aus einer Liste aus und starten die Verbindung ins VPN-Netzwerk mit einem Mausklick. Die Einstellungen erreicht man bequem über eine Schaltfläche. Hier können Sie die MultiHop-Funktion anstellen, die Whitelist verwalten und mit CleanWeb störende Bannerwerbung und aktive Tracker ausschalten. Außerdem gibt es die Funktionen HackLock und BlindSearch. HackLock zeigt Ihnen an, wenn Ihre E-Mail-Adresse oder Ihre Passwörter möglicherweise ausgekundschaftet wurden. BlindSearch ist eine integrierte Suchfunktion.

Linux-Anwender finden eine etwas abgespeckte Version des Clients auf der Webseite von Surfshark. Die Funktionen und Möglichkeiten sind hier etwas eingeschränkt. Der Client läuft nur auf dem Terminal und muss über Befehle gesteuert werden. Eine grafische Version des Clients gibt es leider nicht.

Fazit

Surfshark bietet ein schnelles und sehr sicheres VPN. Es gibt nur wenige Kritikpunkte. Wir haben bei unserem Test eine dedizierte IP-Adresse vermisst. Positiv fallen die Funktionen im Client und die einfache Bedienung auf. Die Anzahl der Geräte, mit der die VPN-Verbindung genutzt werden kann, ist nicht begrenzt. Surfshark bietet einen günstigen Preis an und ist ein sehr guter und attraktiver VPN-Anbieter, den wir empfehlen können.

Unser Fazit zum VPN Client Test 2021

Ein Test verschiedener VPN-Anbieter zeigt, dass es gar nicht so einfach ist, den richtigen auszuwählen. In Punkto Datensicherheit und Anonymität sind alle sehr gut. Die VPN-Verbindungen sind schnell und es gibt viele Server zur Auswahl. Die Software lässt sich gut bedienen und bietet Funktionen, die sehr praktisch sind und die einfach per Schalter an- und ausgeschalten werden.

Schauen Sie sich die verschiedenen VPN-Anbieter und ihre Funktionen genau an. Entscheiden Sie, welche Funktionen Sie brauchen und auf was Sie weniger Wert legen. Schauen Sie nicht nur auf den Preis der Pakete, sondern auf das, was im Paket drin ist. Auf diese Weise finden Sie den VPN-Anbieter, der für Sie persönlich der richtige ist. Und sollte es doch einmal nicht gepasst haben, gibt es ja immer noch die Kündigungsmöglichkeit und die Geld-zurück-Garantie im ersten Vertrags-Monat.

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